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Stress und Ernährung

Stress mindern durch richtige Ernährung

Für die Entstehung von Stress kennen wir viele Ursachen. Belastungen im Alltags- und Berufsleben, Druck von außen aller Art.

Es gibt viele Maßnahmen, um Stress entgegenzuwirken. Bekannte Empfehlungen beziehen sich auf Änderung des Lebenswandels, Yoga, autogenem Training und leichtem Ausdauersport bis hin zu rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke, Anwendung von Entspannungsbädern, Trinken diverser Nerventees sowie Massagen mit entspannend wirkenden Aromaölen. Aus Zeitmangel oder Unwissenheit wird häufig die Ernährung nicht mit in Angriff genommen, obwohl die verschiedenen Stresstypen mit dem bewussten Verzehr bestimmter Nährstoffe dem krankmachenden Stress entgegenwirken können.  Ein einfacher Test in der Apotheke, zur  Bestimmung des eigenen Stresstyps, kann hier weiterhelfen.

Warum macht Stress krank?

Unter Stress kommt es zur Ausschüttung von Stresshormonen, die den Körper eigentlich an die erhöhten Anforderungen anpassen sollen. Diese Hormone befördern in langanhaltender hoher Konzentration Folgeerkrankungen des Stresses.

Grundsätzlich wird Stress nicht immer  als negativ wahrgenommen. Es gibt durchaus Situationen in denen Stress entsteht, welcher zwar als belastend, aber dennoch als positiv empfunden wird. Dieser sogenannte Eustress beschreibt Situationen, welche i.d.R. nur kurzweilig andauern. Eustress trägt zur Steigerung  des eigenen Antriebs bei und kann die  Gesundheit fördern! Der Körper passt sich der Drucksituation an. Fähigkeiten  Aufgaben anzugehen und leichter lösen zu können werden gesteigert.

Negativer Stress wird auch Disstress genannt und kann sowohl zu psychischen als auch körperlichen Krankheitssymptomen führen. Der Stress wird als unangenehm, drückend oder auch beängstigend empfunden. Er führt u.a. zu Schlafstörungen, Unruhe, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung. Magenschmerzen, Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder auch ein roter Kopf durch erhöhten Blutdruck werden zum ständigen Begleiter. Die eigene Immunabwehr fährt herunter, gestresst wird der Mensch anfälliger für Infekte. Dieser Disstress kann schnell zu Folgeerkrankungen wie Burn-out oder Depressionen führen.

Die WHO zählt Stress zu den größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts und jeder Mensch ist davon über kurz oder lang betroffen.

Damit der persönliche Stresspegel nicht ins Negative rutscht, können Betroffene selbst was tun. Stressphasen lassen sich im Alltag nicht immer vermeiden. Um Disstress und möglichen Folgeerkrankungen vorzubeugen sollten neben der Beherzigung verschiedener oben genannten Methoden, wie die Anwendung von Entspannungstechniken,  sportlicher Betätigung und Änderung des Lebensstils auch die  Anpassung der Ernährung ein wichtiger Faktor sein, um dem Stress die Stirn zu bieten.

Die richtige Ernährung im Alltag kann zur Stressresistenz beitragen. Dabei ist den meisten Menschen sehr wohl bewusst, dass der Verzehr einer ausgewogenen Mischkost und das Meiden von Fast food und Fertigprodukten dabei ein wichtiger Punkt ist. Weniger bekannt ist dagegen, welche Bestandteile der Nahrung eigentlich dem Stress und seinen körperlich wahrnehmbaren Folgen entgegenwirken. Noch weniger bekannt ist wohl durch welchen Stresstyp man selbst charakterisiert wird und welche Nährstoffe bevorzugt gegessen werden sollten.

Grundsätzlich gibt es Nahrungsmittel, welche eine stressfördernde Wirkung haben und andere, welche helfen den Stress zu lösen.

 

Nahrungsmittel die den Stresspegel bei stressanfälligen Personen fördern:

– Alkohol

– Kaffee

– leicht verfügbare Kohlenhydrate, d.h. alle Zuckerarten und Weißmehlprodukte

– zu fettarmes Essen (Fehlen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren)

– zu wenige, zu schwer verdauliche Mahlzeiten

– ständiges Snacken und Essen

– zu stark verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte

Stresslösende Ernährung:

Bestimmte Nährstoffe, wie Vitamine, Aminosäuren oder auch Mineralien haben eine positive Wirkung bei der Bekämpfung von mentalem Stress. Der Bedarf bestimmter Mikronährstoffe und Vitamine ist bei Stress erhöht. Stresssymptome wie Reizbarkeit, Schlafstörungen, oder Erschöpfungszustände verstärken sich.

Nahrungsmittel mit folgenden Nährstoffen sollten Sie bei Stress bevorzugt zu sich nehmen:

Vitamine:

B-Vitamine – Die Nervenvitamine, wichtig zur Steuerung der Nervenfunktionen. Ein Mangel kann zu Störungen im Stoffwechsel der Neurotransmitter führen. Folgen sind Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Nervosität.

Vitamin C – Beteiligt an der Synthese von Stresshormonen und ausgleichenden Nervenbotenstoffen

Mineralstoffe:

Magnesium – Unter Stress kommt es zu einer vermehrten Ausscheidung des „Anti-Stress-Minerals“, Regulation der Erregung der Nervenzellen und Stresshormonbidung, nervenberuhigend, nervositätsmindernd

 Kalium – gegen Erschöpfungszustände, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Reizbarkeit

Aminosäure:

 Tryptophan – bei Mangel Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, geringe Stresstoleranz, Ängste, Aggressivität

 

Fette:

Omega-3-Fettsäuren – kognitive Leistungsfähigkeit, Herz-Kreislauf- Funktion

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